Heilpraktikerin Jacqueline Peineke aus Berlin ist Mitglied der AGTCM.
Das Mitglied hat der Arbeitsgemeinschaft Fachausbildungen in den Bereichen Akupunktur und Arzneimitteltherapie nachgewiesen.

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Die Chinesische Medizin in der Gynäkologie:

Auch in diesem Bereich kann die Chinesische Medizin auf einen großen Erfahrungsreichtum zurück greifen. Sowohl der regelmäßige Ablauf der Menstruation wie auch der Schwangerschaft kann positiv beeinflusst werden, genau wie Pubertät und Menopause.

Ein verkürzter, verlängerter oder unregelmäßiger Zyklus mit Beschwerden (Dysmenorrhö), sowie das Ausbleiben der Regel (Amenorrhö), aber auch Störungen wie z. B. Unwohlsein und Brustspannen vor der Menstruation (PMS), Ausfluß, Ausbildung von Brust- oder Eierstockzysten, Myomen oder Endometriose sowie PCOS kann nach chinesischen Kriterien eingeordnet (PMS als Ausdruck des blockierenden Leber-Qi´s) und entsprechend behandelt werden (PMS: Glätten und harmonisieren des Leber-Qi´s).

Unerfüllter Kinderwunsch mit seinen vielfältigen Ursachen kann ebenfalls entsprechend der Chinesischen Diagnosestellung (Yangschwäche, Yinschwäche, Feuchte Hitze im Unteren Erwärmer etc.) behandelt und günstig beeinflusst werden.

Pubertät und Menopause sind aus Chinesischer Sicht Prozesse des Übergangs in eine neue Lebensphase. Die dabei möglicherweise auftretenden Störungen körperlicher und seelischer Natur (Unruhe, Erschöpfung, Hitze/Kälte, Depression, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Gewichtsveränderungen, Akne und unreine Haut) können durch Chinesische Medizin gelindert werden. Der Übergang wird unterstützt.


Kinderwunsch und Chinesische Medizin

Die Pflege und der Erhalt der Fruchtbarkeit hat in der Chinesischen Medizin eine lange Tradition, ist das Paar gesund und im harmonischen Gleichgewicht, so wird natürlicherweise ein Kind entstehen.
Oft bleibt dieser Wunsch aber unerfüllt.
Je länger dieser Umstand andauert, um so belasteter und unglücklicher sind die Betroffenen, und das Lebensgefühl wie auch das Liebesleben (?nach Kalender?) leidet darunter. Dies ist natürlich keine gute Ausgangslage für eine Empfängnis.
Gynäkologische Störungen der Frau, immunologische Ursachen, Gerinnungsanomalien wie auch ein schlechter Zustand der Spermien (ATS, OATS) in Menge, Form (Morphologie) und Beweglichkeit (Motilität) können aus schulmedizinischer Sicht zur Unfruchtbarkeit führen. So wird gerade in den letzen Jahren immer öfter mit Hormontherapie, IVF-behandlung, ICSI oder Insemination behandelt.

Die Chinesische Medizin betrachtet den Menschen nicht nur reduziert auf den Hormonstatus, sondern berücksichtigt auch die individuellen Lebensumstände (z. B. Streß) und Gewohnheiten und bietet so die Möglichkeit, durch entspannende und aufbauende Maßnahmen regulierend und kräftigend auf den Menschen einzuwirken.
So kann eine Frau (z. B. nach einer erschöpfenden erfolglosen Hormonbehandlung) wieder zu Kräften kommen, körperlich wie emotional, der Zyklus kann sich regulieren und evtl. vor bestehende gynäkologische Störungen können sich normalisieren.
Auch der Zustand der Spermien kann u. U. durch Einnahme von Chinesischen Kräutern in Anzahl, Form und Beweglichkeit verbessert werden.So kann das Paar sich ihrem Wunsch nach Familienzuwachs wieder zuwenden, entweder auf natürlichem Wege oder mit Unterstützung beider Systeme, der Schulmedizin und der TCM.


Chinesische Medizin und Autoimmun-Erkrankungen:

Bei Autoimmun-Erkrankungen wechseln sich Phasen unauffälliger Symptomatik mit Phasen einer übersteigerten Reaktion des Immunsytems (mit Entzündung, Schmerz, Schwellung und Gewebsveränderungen) ab.

In Lebensumständen die den Menschen außerordentlich belasten, kann ein bisher stabiler Zustand in einen schubhaften Verlauf der Erkrankung übergehen, beispielhaft dafür ist die Rheumatoide Arthritis, weitere Erkrankungen wie Morbus Bechterew, Sjörgensyndrom, Sklerodermie zählen ebenfalls dazu, u. U. auch Psoriasis. Auch nach Abklingen des akuten Schubs ist der Mensch oftmals durch dauerhafte Veränderungen in Gelenken und Haut- bzw. Bindegewebe in seiner Lebensqualität erheblich eingeschränkt.

Die Behandlung dieser Erkrankungen sollte auf mehreren Ebenen ansetzen: Dauer und Intensität einer Akutphase sollte verkürzt und gelindert werden, in Ruhephasen sollte der Mensch gestärkt und stabilisiert werden um kommenden Anforderungen besser begegnen zu können, Schmerz reduziert werden. In beiden Fällen kann die Chinesische Medizin, u. U. begleitend zur schulmedizinischen Therapie, unterstützen.